Wahnsinnig gut im Bett

Heute am frühen Abend fand sich der stattschreiber in der Schreibwarenabteilung des örtlichen Kaufhauses wieder.
Er stand vor einer Tafel mit Motivmagneten und konnte sich nicht entscheiden, ob er fünf Hanfblätter, einen Badelatschen oder den erregten Mittelfinger als Küchenmagnet erwerben sollte, als er zwei Frauen beobachtete, die an einem nahegelegenen Verkaufsdisplay halt machten, wo es diverse Kissen mit Sprüchen zu besichtigen gab.
Die Jüngere der beiden Damen mit einem Kind im Buggy unterwegs hob ein Kissen hoch, las den Spruch und kicherte und zeigte ihn ihrer Begleitung, die ebenfalls kicherte.
„Worüber kichern die?“, fragte sich der stattschreiber und pirschte sich an das Kissenrätsel heran.
Als er es fast erreicht hatte, hörte er noch wie die jüngere Frau im Davongehen sagte: „Na, das ist doch ein Spruch für die Disco.“ Woraufhin die andere lachte.
Was denn? Was denn? Was denn?
Endlich hatte der stattschreiber das Display erreicht und griff sich das Kissen. Und er sah einen comichaften Eisbären und er las: „Ich bin wahnsinnig schlecht im Bett. Das musst Du erlebt haben.“

Ein Kommentar zu „Wahnsinnig gut im Bett

  1. renaissance, renaissance! diese kissen waren ende der 80er in kreuzberger szenekneipen sehr verbreitet. und seit einiger zeit tauchen sie auch vermehrt im prenzlauer berg auf. die folgen spürt man am schienbein, wenn einen schon wieder ein 1500-dollar-hi-tec-schnicki-schnacki kinderwagen rammt.

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